Wie viel Periodenslips sollte man sich eigentlich zulegen, damit man während der gesamten Menstruation genügend Menstruationsunterwäsche hat? Periodenunterwäsche kann während der Periode als Ersatz von herkömmlicher Unterwäsche getragen werden und erleichtert das Leben vieler Frauen enorm. Das Besondere an dieser Art von Unterwäsche, wie man sie bei sistersrepublic.de findet ist, dass die Binde im Slip integriert ist, was Periodenunterhosen so besonders bequem macht.

Der Vorteil einer Periodenunterhose ist, dass sie immer wieder verwendet werden kann. Es bedarf nur eines Waschgangs und der Slip ist wie neu. Wie viele Slips benötigt werden, hängt allerdings von einigen Faktoren ab und kann so allgemein nicht beantwortet werden.

Die Periodenstärke


Manche Frauen bluten während ihrer Periode sehr stark, andere eher weniger. Möchte man von Binden, Menstruationstassen oder Tampons auf eine Menstruationshose umsteigen, kann die Anzahl der vorher verwendeten Menstruationsprodukte als Referenzwert herangezogen werden. Handelt es sich um eine schwache Blutung, wird unter Umständen nur eine Menstruationsunterhose am Tag benötigt. Es gibt allerdings auch Frauen, die eine recht starke Blutung haben und sogar mehrere Binden, beziehungsweise Menstruationsunterhosen benötigen.

Die Saugfähigkeit der Unterwäsche


Die Menge an Flüssigkeit, welche von der Unterwäsche aufgesaugt werden kann, wird in der Regel vom Hersteller angegeben. Beim Kauf der Unterwäsche sollte man auch darauf achten, wie stark die Saugfähigkeit des jeweiligen Modells ist. Es gibt Exemplare, welche saugfähiger sind als andere. Je stärker die eigene Periode ist, desto stärker sollte auch die Periodenunterwäsche sein. Je stärker die Slips also sind, desto weniger werden davon benötigt. Die meisten Slips haben aber eine ähnliche Saugfähigkeit, wie zwei bis drei Tampons. Wenn also täglich zwei Tampons benötigt werden, sollte eine Unterhose pro Tag ausreichen.

Dauer der Periode


Auch die Dauer der Periode bestimmt, wie viele Höschen benötigt werden. Für gewöhnlich dauert die Regelblutung drei bis sieben Tage, die Dauer kann sich aber von Frau zu Frau stark unterscheiden. Je länger die Periode also andauert, desto mehr Unterwäsche sollte man sich zulegen. Zu beachten ist allerdings auch, dass die Blutung am Beginn und Ende eher schwächer ist und in der Mitte meistens stärker wird. Es kann also gut sein, dass nicht an jedem Tag gleich viele Höschen von Nöten sind.

Häufigkeit des Wäschewaschens


Schließlich kommt es auch darauf an, wie oft die Wäsche gewaschen wird. Wenn die Höschen jeden Tag gewaschen werden können, benötigt man logischerweise nur einen Vorrat für einen Tag. In der Regel ist es aber empfehlenswert, sich für eine ganze Woche auszustatten, denn im Urlaub bietet sich zum Beispiel nicht immer die Gelegenheit, um Wäsche zu waschen. Bei normaler bis mittelstarker Blutung werden allerdings durchschnittlich vier bis fünf Periodenslips pro Periode benötigt, unter der Annahme, dass eine in der Nacht und die andere am Tag verwendet wird und man nach zwei Tagen die benutzte Wäsche wäscht. Die Unterwäsche sollte bei 40 Grad gewaschen werden und kann gemeinsam mit der restlichen Wäsche in die Waschmaschine gegeben werden.

Einsatz von zusätzlichen Menstruationsprodukten


Manche Frauen fühlen sich mit der alleinigen Verwendung von Menstruationsunterwäsche nicht sicher. Deswegen benutzen sie zusätzlich Einlagen oder Tampons. Auch das ist völlig in Ordnung, beeinflusst aber wieviel Slips für eine Woche ausreichen. Da die anderen Produkte einen Teil der Blutung auffangen, muss die Periodenunterhose seltener gewechselt werden. Aus hygienischen Gründen sollte die Unterwäsche aber nach 10 bis 12 Stunden in jedem Fall gewechselt werden.

Slip bei Menstruation für die Nacht


Nicht zuletzt kommt es auch darauf an, ob die Unterwäsche in der Nacht benutzt wird. Die meisten Frauen wechseln ihre Unterwäsche während der Periode in der Nacht nicht aus, weshalb im Großteil der Fälle eine Hose pro Nacht ausreichen sollte. Viele Frauen greifen aber gerade in der Nacht zu einem zusätzlichen Schutz und verhindern damit ein mögliches Auslaufen der Wäsche.